Sandfang

Zur Abscheidung des Sandes und der Leichtstoffe ist ein zweikammeriger, belüfteter Langsandfang mit seitlichem Fettfang erforderlich.

 

Die Entsandung des Abwassers soll betriebliche Störungen, beispielsweise versandete Becken, verstopfte Rohrleitungen und erhöhten Materialverschleiß bei maschinellen Ausrüstungen, verhindern. Zur Entwässerung des abgeschiedenen Sandes wird ein Sandklassierer vorgesehen, der im Rechengebäude untergebracht wurde.

 

Die Leichtstoffe, z.B. Fette und Öle, müssen insbesondere in Hinblick auf das Molkereiabwasser abgeschieden werden, da sie die weitgehende - besonders die biologische - Reinigung stark stören können. Die Abscheidung der Leichtstoffe erfolgt durch die Flotationswirkung der eingelassenen Druckluft, so daß die Schwimmstoffe in der durch eine Tauchwand abgetrennte Fettfangzone auftreiben.

 

Die Leichtstoffe können durch einen Schieberschacht entweder dem Primärschlamm des Vorklärbeckens zugegeben oder in einen Leichtstoffschacht geleitet werden.

 

Wenn die Leichtstoffe keine störenden Stoffe (z.B. Öle) beinhalten, werden sie zusammen mit dem Primärschlamm dem Faulprozeß zugeführt. Andernfalls müssen die Leichtstoffe über den vorgesehenen Schacht als Sondermüll entsorgt werden.


Ihre Ansprechpartner

Heinrich Thaler, Werkleiter 
Telefon 08681/4005-26

Martin Schüller , stv. Werkleiter
Telefon 08681/4005-27